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Erbe bewahren

Naturschutz Ökosystem

Der Krüger Nationalpark folgt der Philosophie des "Strategic Adaptive Management": Wildnis ist ein komplexes, sich wandelndes System, das eine fundierte und flexible Steuerung braucht.

Partner im Naturschutz

Schutz von Schuppentieren - The Boucher LegacyThe Boucher Legacy - In Safe Hands

Unser Partner

The Boucher Legacy

Gegründet von der südafrikanischen Cricket-Legende Mark Boucher, ist The Boucher Legacy eine eingetragene gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz bedrohter Arten in Südafrika und auf dem ganzen Kontinent widmet. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Baustein im Naturschutz, mit gezielten Einsätzen für Arten, die extremem Wildereidruck ausgesetzt sind. Wir sind stolz, sie als unsere Partner im Naturschutz zu unterstützen.

Zu ihren Hauptaufgaben gehören:

Nashörner

Kontinuierliches Monitoring, Unterstützung von Anti-Wilderei-Patrouillen und tierärztliche Notfallbehandlungen, um Nashörner als Schlüsselart zu schützen.

Wildhunde

Ortung und Besenderung aller Afrikanischen Wildhundrudel im Greater Kruger, um Reviere zu kartieren und Bedrohungen abzuwenden.

Schuppentiere

Unterstützung von Rettungseinsätzen sowie laufenden, spezialisierten Rehabilitations- und Auswilderungsprogrammen für Schuppentiere.

Tracking-Technik

Entwicklung modernster Telemetrie- und Echtzeit-Überwachungstechnik, um Arten in ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen.

Ökologische Verantwortung

Kontrolliertes Abbrennen & Feuermanagement

Feuer ist ein lebenswichtiger ökologischer Prozess in der Savanne. SANParks verfolgt eine ausgeklügelte "Patch Mosaic"-Feuerstrategie. Statt alle Brände zu verhindern, legen Ranger gezielt Feuer, um riesige, unkontrollierte Flächenbrände zu verhindern und das Wachstum nährstoffreicher Gräser zu fördern. Das verhindert die Verbuschung und erhält das offene Grasland, das Grasfresser wie Zebras und Gnus brauchen.

ArtenvielfaltFördert Vegetation unterschiedlichen Alters
SicherheitReduziert übermäßiges Brennmaterial
Kontrolliertes Abbrennen im Krüger Park
Gesundes Flussökosystem im Krüger Park

Wasserversorgung & Gesundheit der Flüsse

Früher hat der Park viele künstliche Bohrlöcher angelegt. Moderne Forschung zeigt, dass dies zur Bodendegradation führen kann, weil sich Herden an einer Stelle sammeln. SANParks schließt deshalb künstliche Wasserstellen, um natürliche Wanderungsmuster wiederherzustellen. Die Gesundheit der Flüsse ist eine grenzüberschreitende Aufgabe, denn die meisten Flüsse entspringen außerhalb des Parks in Industrie- oder Landwirtschaftsgebieten.

  • Wiederherstellung natürlicher Wanderrouten
  • Kontinuierliche Überwachung von Schlamm und Schadstoffen
  • Entfernung von über 380 Arten invasiver gebietsfremder Pflanzen

Citizen Science: Tracker für invasive Pflanzen

Invasive gebietsfremde Pflanzen bedrohen die Artenvielfalt des Krüger Parks, weil sie heimische Vegetation verdrängen und Wasserressourcen aufbrauchen. Mit unserem neuen Meldetool in der App kannst du den Rangern helfen, diese Bedrohung zu bekämpfen. Während du den Park erkundest, kannst du in der App invasive Arten durchsuchen, Funde fotografieren und melden. Die App fügt automatisch GPS-Koordinaten hinzu, damit Naturschutzteams die Pflanzen finden und entfernen können.

Erkennen & lernen

Durchsuche den Katalog der gesuchten invasiven Arten in der App, mit hochwertigen Referenzfotos.

Fotografieren & Standort markieren

Fotografiere die verdächtige Pflanze. Die App erfasst automatisch die genauen GPS-Koordinaten.

Zur Entfernung melden

Sende Meldungen direkt an die Naturschutzteams von SANParks, um Räumungseinsätze zu steuern.

Funktion zum Melden invasiver Pflanzen in der App

Die mehrstufige Verteidigung

Hundestaffeln

Die Luftstaffel und die Hundestaffeln arbeiten Hand in Hand. Belgische Malinois und Bluthunde werden per Hubschrauber eingesetzt, um Wilderer in schwierigem Gelände mit unerreichter Geschwindigkeit und Präzision aufzuspüren.

Technologie im Einsatz

Der Einsatz von SMART (Spatial Monitoring and Reporting Tool), spezieller Radarsysteme und Nachtsicht-Drohnen schafft rund um die Uhr einen "virtuellen Zaun" um die gefährdetsten Gebiete des Parks.

Adaptive Maßnahmen

In Extremfällen führt SANParks in Kernzonen Enthornungsprogramme durch, um den kommerziellen Anreiz für Wilderer vorübergehend zu senken und zugleich das langfristige genetische Überleben der Nashörner zu sichern.

"Moderne Wilderei-Bekämpfung ist nicht nur Strafverfolgung: Es geht um Aufklärung, Technologie und den Mut von über 400 engagierten Feldrangern."

Zusammenarbeit auf Weltklasse-Niveau

Naturschutz ist ein komplexes Geflecht aus lokalen und internationalen Partnern.

Lokale Gemeinden

Die Anwohner sind die wichtigsten Hüter. Programme wie die Black Mambas (eine reine Frauen-Anti-Wilderei-Einheit) stärken lokale Führung.

Internationale NGOs

Die Peace Parks Foundation und andere helfen bei der Verwaltung des Greater Limpopo Transfrontier Park, der den KRUGER mit Mosambik verbindet.

Wissenschaftliche Forschung

Spezialisierte Einheiten in Skukuza erforschen alles von Bodennährstoffen bis zum kognitiven Verhalten von Elefanten und Klimatrends.

Strafverfolgung

Die SAPS und die nationale Staatsanwaltschaft (NPA) sorgen dafür, dass Ermittlungen zu Wildtierkriminalität tatsächlich zu Anklagen führen.

Drängende Realitäten

Klimawandel & Dürre

Veränderte Wettermuster bedrohen das empfindliche Gleichgewicht der Savanne. Schwere Dürren können zu einem Massensterben bei Büffeln und Flusspferden führen und erfordern behutsame Eingriffe, um den darauf folgenden Anstieg der Raubtierbestände zu steuern.

Mensch-Wildtier-Konflikte

Da die Bevölkerung an den Parkgrenzen wächst, wandern Tiere (vor allem Raubtiere und Elefanten) gelegentlich in landwirtschaftliche Flächen ab, was komplexe Verhandlungen und Managementmaßnahmen nach sich zieht.

Illegaler Wildtierhandel

Die von internationalen Syndikaten vorangetriebene Kommerzialisierung der Wilderei bleibt die größte existenzielle Bedrohung für die Nashornpopulation des Parks.

Die Ethik des Entdeckens

Jeder Besucher spielt eine Rolle im Naturschutz. Die Parkregeln einzuhalten dient nicht nur der Sicherheit, sondern hält den menschlichen Fußabdruck in einem wilden Ökosystem so klein wie möglich. Deine Eintrittsgebühren finanzieren direkt die Gehälter der Ranger und den Unterhalt der Anti-Wilderei-Einheiten.

Kein MüllSelbst biologisch abbaubare Reste können das Verhalten der Tiere verändern.
Abstand haltenGestresste Tiere können zu gefährlichen Begegnungen führen.
Im Fahrzeug bleibenZu deiner Sicherheit und damit sich die Tiere nicht an Menschen gewöhnen.
Gate-Zeiten einhaltenSo können sich die Ranger auf die Sicherheit konzentrieren statt auf verspätete Besucher.

2 Millionen Hektar bewahren

Die Größe des Krüger Parks ist sein größter Trumpf und seine größte Herausforderung. Mit Wissenschaft, Technologie und Gemeinschaft streben wir weiter nach einem Gleichgewicht, in dem die Natur ihre wilde Seele behält.

400+
Feldranger
19.485
km² Schutzgebiet
147+
Säugetierarten