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Tierwelt

Tipps für Tierfotografie im Krüger Nationalpark

Kruger Companion Team

Atemberaubende Bilder von Afrikas Tierwelt einzufangen ist für viele Besucher des Krüger Nationalparks ein Traum. Du brauchst keine Profiausrüstung für tolle Aufnahmen, aber ein paar einfache Techniken können deine Ergebnisse enorm verbessern.

1. Die richtige Ausrüstung

Smartphones machen hervorragende Landschaftsfotos, doch für Tierfotografie brauchst du in der Regel eine richtige Kamera mit Teleobjektiv.

  • Minimale Brennweite: 300mm (Kleinbild-Äquivalent) gelten allgemein als Einstieg für die Fotografie von Vögeln und kleineren Säugetieren.
  • Bohnensäcke: Ein einfacher Bohnensack auf dem Fensterrahmen deiner Autotür sorgt für hervorragende Stabilität, und die ist bei langen Brennweiten entscheidend für scharfe Bilder.

2. Die Tageszeit ist alles

Die "Goldene Stunde", also die Stunde nach Sonnenaufgang und die Stunde vor Sonnenuntergang, liefert das beste, weichste und wärmste Licht. Grelle Mittagssonne erzeugt harte Schatten, lässt Farben verblassen und verursacht Hitzeflimmern, das die Bildschärfe ruiniert.

Fotografie bei Sonnenaufgang

3. Fokus auf die Augen

Sind die Augen eines Tieres unscharf, wirkt das ganze Bild weich. Nutze immer den Einzelfeld-Autofokus und achte darauf, dass der Fokuspunkt genau auf dem näheren Auge deines Motivs sitzt.

4. Bildaufbau: Die Drittelregel

Setz dein Motiv nicht immer in die Mitte. Nutze die Drittelregel: Stell dir deinen Sucher wie ein Tic-Tac-Toe-Raster geteilt vor. Platziere das Tier auf einer der Schnittlinien. Bewegt sich das Tier oder schaut es in eine bestimmte Richtung, lass davor "aktiven Raum", in den es blicken oder sich bewegen kann.

5. Geduld zahlt sich aus

Die besten Tierfotos entstehen selten in dem Moment, in dem du an einer Sichtung ankommst. Triffst du auf einen entspannten Leoparden oder eine badende Elefantenherde, stell den Motor ab, bleib ruhig sitzen und warte. Die Tiere nehmen ihr natürliches Verhalten wieder auf, und genau dann passiert die Magie.